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Spargelhof Hugo Simianer & Söhne

Vorschaubild

In den Steegwiesen 1
14547 Beelitz OT Busendorf

Telefon (033206) 4434
Telefax (033206) 4435

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.beelitzer-spargel.com

Öffnungszeiten:
Hofladen 6-20 Uhr
Simianers Spargelstübchen 11-21 Uhr

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 Eine seiner ersten Fahrten nach Busendorf unternahm Gerald Simianer Anfang der 1990er mit dem Trecker: Über sechshundert Kilometer reiste er vom elterlichen Hof im badischen Hambrücken quer durch das frisch wiedervereinte Deutschland. Fahrzeit: 24 Stunden. „Es war wirklich eine Pionierzeit“, erinnert sich der Landwirt heute. Aber irgendwie musste ja wenigstens die Grundausstattung auf den gerade erst gegründeten Betrieb bei Beelitz gebracht werden.

 

Heute erstreckt sich Simianers Hof auf rund 300 Hektar Nutzfläche, auf 90 davon wächst grüner und weißer Spargel. Er findet auf Märkten überall in der Region reißenden Absatz (siehe Kasten). Im Spargelstübchen werden Gäste bewirtet, im Hofladen können sie sich mit Spargel, Obst, Marmeladen oder Honig versorgen. Innerhalb von gut zwei Jahrzehnten ist hier eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben worden.

 

Gerade in den ersten Jahren musste man noch viel improvisieren: Statt in Häusern übernachtete man in Containern, der Spargel wurde in einer Garage sortiert - ansonsten spielte sich das Leben eben draußen ab. Noch aufwendiger wurde es, als 1992 die erste Getreideernte anstand: „Da mussten wir mit dem Mähdrescher hier her. Das dauerte dann 36 Stunden.“

 

Seit drei Generationen arbeiten die Simianers hauptberuflich in der Landwirtschaft, der Betrieb „Hugo Simianer & Söhne“ in Hambrücken hat in den 1970ern mit dem Gemüseanbau einen Aufschwung erfahren. Gerald Simianer ist einer der Söhne - und nach seinem Studium der Agrarwissenschaften zog es ihn in die Ferne. In Ostdeutschland gab es die Flächen, die er brauchte, um seinen Spargel zu kultivieren und weiter zu entwickeln. Dass das Beelitzer Anbaugebiet schon damals eine lange Tradition hatte, erfuhr der Landwirt erst später. Mit seinem Betrieb wurde er Mitglied im Spargelverein und hatte damit am Boom des weißen Goldes in den letzten Jahren seinen Anteil.

 

Der Beelitzer Teil des Familienbetriebes ist mittlerweile größer als der Stammsitz in Baden-Württemberg. Vor allem in der Spargelsaison ist das auch zu spüren: Während in den Hallen das frisch geerntete Stangengemüse gewaschen und sortiert wird, lassen sich die Gäste im Hofrestaurant mit typisch Beelitzer Gerichten wie dem Spargel mit Schnitzel oder auch mit Köstlichkeiten aus Simianers Heimat wie dem Kräuterpfannküchle mit Spargel und gekochtem Schinken verwöhnen. Darüber hinaus stehen Spargel mit Räucherlachs, Zander oder Rührei auf der Karte. Die Kartoffeln, die in den meisten Fällen dazu gereicht werden, stammen aus der Region. Rund 130 Plätze gibt es im Innen– und Außenbereich, doch selbst die reichen manchmal nicht mehr aus. Wer unter der Woche kommt, schlemmt auf jeden Fall entspannter.

 

Auf den Hof am Rande von Busendorf zieht es vor allem jene, die bereits auf den Märkten in Berlin und Potsdam Simianers Spargel gekauft haben. Der hat dort ein besonders hohes Renommee, was in erster Linie an der Qualität liegt. Dafür steht auch das Gütesiegel von pro Agro, das regelmäßig verleihen wird. Die Qualität begründet Simianer mit dem guten Beelitzer Boden, den erlesenen Sorten und den integrierten Anbaumethoden. Die Nachfrage geht dann sogar soweit, dass schon im März Händlerkollegen anrufen und fragen, wann denn endlich wieder die Stände aus Beelitz auf diesem oder jenen Platz aufgebaut werden. Denn die ziehen jede Menge Kundschaft. 

 

 

 

Wir sind ein Familienbetrieb und beschäftigen uns seit über 50 Jahren mit dem Anbau von Spargel. Seit etwa 20 Jahren steht auch der von vielen Feinschmeckern geschätzte Grünspargel auf unseren Feldern. Wir legen großen Wert auf umweltschonende und qualitätsbetonte Anbauverfahren. So werden beispielsweise bevorzugt krankheitstolerante Sorten angebaut oder boden- und nützlingsschonende Verfahren praktiziert. Auf unseren zwei ca. 600 km voneinander entfernten Betriebsstandorten, die zu den traditionellen Anbauschwerpunkten in Deutschland zählen, werden ca. 100 ha Spargel und Grünspargel angebaut. In Busendorf wird der Beelitzer Spargel und in Hambrücken Badischer Spargel angebaut. Unsere Qualitäten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Deshalb möchten wir uns auf diesem Weg bei unserer Kundschaft bedanken. (Quelle: beelitzer-spargel.com)

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Aktuelle Meldungen

Landpartie im Zeichen des Spargels

(09.06.2015)

Tiere streicheln, Trecker fahren und den letzten feldfrischen Spargel der Saison genießen: All das können die Besucher der Brandenburger Landpartie am 13. und 14. Juni in Beelitz. Mit insgesamt zwölf offenen Höfen und Läden ist die Spargelstadt bei der landesweiten Traditionsveranstaltung so stark vertreten wie nie zuvor – und wie keine andere märkische Kommune.

 

Gerade für die Beelitzer Spagelhöfe ist die Landpartie seit jeher die Gelegenheit, es kurz vor dem Ende der Spargelsaison am Johannistag noch einmal krachen zu lassen. So wird es bei Buschmann und Winkelmann in Klaistow neben den ohnehin geöffneten Attraktionen wie dem Wildgehege oder dem großen Kinderspielplatz auch Live-Musik auf der Hofbühne mit dem Jugendblasorchester Buchholz und den Nieplitztaler Musikanten geben. Auf dem Jakobs-Hof in Beelitz spielt unter anderem die Vario Brass Band aus Berlin zum Spargel. Der Josef Jakobs Spargelhof stellt gemeinsam mit dem Reitverein Rosencarree in Schäpe ein Programm auf die Beine. So wird es unter anderem Reitvorführungen und eine Pferdeshow geben.

 

Auf allen Spargelhöfen haben die Hofläden geöffnet und es gibt leckere Gerichte in den Hofrestaurants. Auf dem Spargelhof Elsholz kann man darüber hinaus im Kremser die Felder erkunden, bei Familie Syring in Zauchwitz können sich ambitionierte Landwirte und jene, die es werden wollen, bei der Bauernolympiade miteinander messen. Auf dem Hof der Familie Simianer in Busendorf gibt es den leckeren Spargel auch nach badischer Küche wie dem Kräuterpfannküchle serviert. Und in Schlunkendorf kann man einen Ausflug auf den Spargelhof Falkenthal mit einem Besuch im gegenüber liegenden Spargelmuseum verbinden.

 

Darüber hinaus öffnet der Öko-Landwirtschaftsbetrieb der Familie Rabe in Körzin seine Tore. Dort können die Besucher hausgemachte Spezialitäten genießen und auf Tuchfühlung zu den Holsteiner (Milch-)rindern gehen.  Idylle und Entspannung verspricht der Gartenladen von Ilona Lapsien in Zauchwitz. In Salzbrunn kann man exotische Tiere wie Strauße, Emus und Pfauen bestaunen – und Erzeugnisse wie Fleisch, riesige Eier und Wild gleich mit nach Hause nehmen. Und im Ortskern Klaistow kann man sich in der Reitschule von Marion Jende sogar selbst aufs Pferd schwingen.

 

Jeweils mehr als 100.000 Besucher waren in den Vorjahren am Landpartie-Wochenende auf Entdeckungstour zwischen Lenzen in der Prignitz und Proschim in der Niederlausitz unterwegs. „Landpartie, das ist die schönste Möglichkeit, Brandenburg zu entdecken, zu erleben und zu genießen“, heißt es vonseiten des verantwortlichen Marketing-Verbandes pro agro. Ställe und Gärten, Höfe und Fischereibetriebe bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens. Insgesamt weit über 200 Betriebe, von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof, sind auch in diesem Jahr auf Gäste aus Nah und Fern eingestellt.

 

Übrigens: Wer das Wochenende humorvoll einläuten möchte, der ist am Freitagabend auf dem Beelitzer Schmiedehof in der Poststraße 14 willkommen: Ab 20 Uhr gibt es Comedy und schwarzen Humor mit Ausbilder Schmidt. Karten gibt es für 23 Euro an der Abendkasse oder im Vorverkauf im Buchladen Loth oder bei Brillen im Schmiedehof.

 

Infos zu Öffnungszeiten und Programmen auf www.proagro.de und www.beelitz.de/veranstaltungen

[Das Begleitheft zur diesjährigen Landpartie als PDF]

Foto zur Meldung: Landpartie im Zeichen des Spargels
Foto: Landpartie im Zeichen des Spargels


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