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Busendorf

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Lehniner Straße 41 a
14547 Beelitz OT Busendorf

Telefon (033206) 511956
Telefax (033206) 511958

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.busendorf.de

 

Inmitten der Zauche’schen Heide liegen Busendorf, Kanin und Klaistow, die „drei sächsischen Dörfer“. Schon der Beiname deutet auf eine wechselvolle Geschichte hin: Im Mittelalter von Deutschen Kolonisten besiedelt, gehörten sie Jahrhunderte lang zu Sachsen. Bis 1815 bildeten sie eine Enklave im Brandenburgischen und dienten zum Beispiel Soldaten, die der Strenge des preußischen Militärs entgehen wollten, als Sprungbrett ins liberale Nachbarland. Das Wappen von Busendorf in den sächsischen Landesfarben Schwarz und Gelb kündet noch heute von der früheren Zugehörigkeit.

 

Obwohl sich die Bürger der drei Dörfer seit jeher Kirche und Schule teilen mussten, wurden Busendorf, Kanin und Klaistow erst 1950 zu einer Gemeinde zusammengefasst. Heute gehören sie als „Ortsteil Busendorf“ mit 630 Einwohnern zur Spargelstadt Beelitz. Der Name, welcher immer wieder für Heiterkeit sorgt, steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Kloster Lehnin, dessen Mönche im Mittelalter in der Abgeschiedenheit der Kaniner Kirche Buße taten. Eine weitere Theorie geht davon aus, dass die Orte einst am Rande, also am Busen, eines großen, mittlerweile verlandeten Sees gelegen hätten.

 

Dem Besucher fallen im Frühjahr und Sommer vor allem die ausgedehnten Spargelfelder ins Auge, welche die drei Dörfer säumen. Hier wird der echte Beelitzer Spargel gestochen, um dann auf Märkten überall in Brandenburg und Berlin verkauft zu werden. Man kann ihn aber auch vor Ort genießen: frisch zubereitet in den Restaurants der Höfe Buschmann/Winkelmann und Simianer. Typisch für die Region sind auch die von Gräben durchzogenen satten grünen Wiesen, auf denen Pferde grasen, und die dichten Kiefernwälder. Im Schatten der Bäume liegen Heidelbeerplantagen, deren Sträucher im Sommer pralle blaue Früchte tragen.

 

Landwirtschaft ist – wie überall im Raum Beelitz – mehr als nur Anbau und Ernte von Obst, Gemüse und Getreide. Vor allem der Spargel- und Erlebnishof in Klaistow hat sich seit der Wende zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien und Reisegruppen entwickelt, die hier fast das ganze Jahr über saisonale und regionale Produkte genießen. Den Rahmen bilden ein abwechslungsreiches Programm mit Märkten und Festen sowie Spielplätze für Kinder, Wildgehege, Streichelzoo und der benachbarte Kletterwald.

 

Für Menschen, die eine idyllische Wohnlage im Grünen suchen, bieten die drei sächsischen Dörfer optimale Voraussetzungen: Mit nur einem Schritt ist man immer in der Natur. Für Leben sorgen neben den Spargelhöfen vor allem die Vereine, die regelmäßig Feste und Ausflüge organisieren. Eine Kita befindet sich im ehemaligen Schulgebäude direkt neben der Kaniner Kirche, eine Grundschule gibt es im Nachbarort Fichtenwalde. Dank guter Nahverkehrsverbindungen und der Lage unweit der Autobahn-Anschlussstellen Glindow (A10) und Fichtenwalde (A9) ist man trotz der ländlichen Lage kaum länger als eine halbe Stunde von Potsdam und Berlin entfernt.

 

 

Hier finden Sie weiter Bilder zu unsere schönen Gemeinde!

 


Aktuelle Meldungen

Unterhaltung mit den "Märkischen Landfrauen"

(14.06.2017)

Zur Eröffnung der 24. Brandenburger Seniorenwoche im Festsaal in Bad Belzig, ließen die Märkischen Landfrauen den Saal kochen. Mit vielen Sketchen und bekannten Songs konnten Sie die Gäste zum Mitmachen begeistern und brachten im wahrsten Sinn Schwung in die Albert Bauer Halle. Ihre Auswahl an Heimatliedern und lustigen Anekdoten passt zu jedem Anlass. Die Märkischen Landfrauen können gern gebucht werden und treten demnächst beim Dorffest in Busendorf und zur Eröffnung der Heidelbeersaison auf. Kontakt unter 0176 / 84848970 Wir freuen uns über Ihre Anfragen.

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Auf der Spur der Kaffeeschmuggler

(14.06.2017)

Die Outdoor-Gruppe der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde Bliesendorf traf sich im Mai in Klaistow, um ein Stück des alten Grenzverlaufes zu erlaufen und Geschichte hautnah zu erleben. Zuerst wurde auf alten Karten aus dem 14. und 18. Jahrhundert der Grenzverlauf studiert und die Lage der drei sächsischen Dörfer Kanin, Klaistow und Busendorf sowie der Mutterkirche Bliesendorf ermittelt. Anschließend wurde die alte Brücker Straße in Klaistow aufgesucht - heute auch als Wanderweg ausgeschildert - und Richtung Borkwalde abgelaufen.

 

Auf halber strecke gelangten dann die Wanderer zum sogenannten „Kaffeegrund“. Dieses unwegsame Waldstück zwischen Borkwalde, Kanin und Klaistow zeichnet sich durch eine Vielzahl von Hügeln und „Schluchten“, auch Grund genannt, aus. Im Unterholz dieses unwegsamen Geländes trieben vor über 200 Jahren die Schmuggler ihr Unwesen. Luxusgüter, zum Beispiel Kaffe, waren in Preußen teuer und kosteten viel Steuern, beziehungsweise an der Grenze, in der Nähe von Ferch, auch Zoll. Um die Waren aber noch kostengünstig zu verkaufen, verlegte man sich auf das Schmuggeln, indem man die Zoll– oder Grenzposten an einer grünen Grenze, dem Kaffeegrund, umging. So kamen auch die Potsdamer und Berliner Bürger in den Genuss des heiß begehrten Getränkes zu erschwinglichen Preisen. Die Geschichte konnten die Kinder nun selbst erleben, als sie durch den „Kaffee-grund“ marschierten.

 

Zum Abschluss gab es ein zünftiges Picknick auf ehemaligem sächsischen Gebiet, aber ohne Kaffee, dazu war es zu heiß. Den Organisatoren Frau  Dorig und Frau Uecker herzlichen Dank. Frau Niederland zeigte die Örtlichkeiten und führte entlang der „ehemaligen Grenze“.

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Austräger für die Beelitzer Nachrichten gesucht

(24.05.2017)

Die Stadtverwaltung Beelitz sucht dringend Leute, welche gegen eine Vergütung die Zustellung der Beelitzer Nachrichten in Busendorf und seinen Gemeindeteilen übernehmen. Das Stadtblatt inklusive Amtsblatt erscheint in der Regel monatlich und wird von den Mitarbeitern des Bauhofes in die Ortsteile gebracht. Ihre Aufgabe ist die Verteilung an die Haushalte, die über einen frei zugänglichen Briefkasten verfügen.

 

Wer Interesse hat, sollte sich per Email an uschner@beelitz.de oder telefonisch unter (033204) 39 141 melden.

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Busendorf holt die "Auswanderer" zurück

(24.05.2017)

Am zweiten Juli-Wochenende kommt der Ballermann wieder nach Brandenburg: Für ihr Sommerfest haben die Busendorfer auch in diesem Jahr eine ganze Latte von Promis gewinnen können, die  man „irgendwie“ aus dem Fernsehen kennt und mit der Sonneninsel in Verbindung bringt. Die aber vor allem für ausgelassene Partystimmung stehen - und es in den sächsischen Dörfern ordentlich krachen lassen werden.

 

Mit dabei sind - wie im vergangenen Jahr - Partykanzler Martin Martini und Vox-Auswanderer Jens Büchner, auch bekannt als „Malle-Jens“, der 2010 auf die Balearen-Insel übersiedelte und sich dabei von Kameras begleiten ließ. Seit drei Jahren ist er als Schlagersänger mit Stimmungshits wie „Pleite aber sexy“ oder „Hau‘ ab, Du bist kein Alkohol“ im Geschäft.

 

Star des Samstagabends, 8. Juli, wird indes eine andere Mallorca-Exilantin: „Krümel“, alias Marion Pfaff (Bild links), ist seit 2008 als Sängerin auf Mallorca unterwegs, ließ sich 2011 dann ebenfalls von der Sendung „Goodbye Deutschland. Die Auswanderer“ bei ihrem Umzug und der Eröffnung eines Party-Lokals filmen. Mit Liedern wie „Mädchen, Mädchen“ oder „Ich bin gut drauf“ will sie in Busendorf ordentlich Stimmung machen.

 

Aber damit ist die Starriege noch längst nicht komplett: Ebenfalls dabei sind Schlagersänger Engel B. und Partykanone „Killermichel“, der die Grenezn des guten Geschmacks ja ganz gern neu auslotet („Auswärts sind wir asozial“). Und auch für Fans der Rockmusik ist etwas dabei:  Rockgeiger Hans Wintoch, besser bekannt als „Hans die Geige“, greift am Samstag zu seinem Instrument und lässt echte „Klassiker“ neu aufleben.

 

Dazu wird es tagsüber wieder ein Rahmenprogramm aus Kinderunterhaltung und Mitmachaktionen geben.         

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Erlebnisreiches Osterfeuer in Kanin

(24.05.2017)

Auch in diesem Jahr waren die Einwohner der Gemeinde Busendorf zum Osterfeuer eingeladen, es fand am 15. April in Kanin, an der Schlosserei Österwitz statt. Für das Feuer hatte der Schmiedemeister eine Feuerschale mit zwei Meter Durchmesser bereitgestellt, sodass alles mit der nötigen Sicherheit ablief.

Vom Grill gab es Fleisch und Würstchen und der Durst konnte mit einer Vielzahl von Getränken gelöscht werden. Da es aber recht frisch war, waren die Plätze am Feuer sehr begehrt und auch der, für die Jahreszeit untypische Glühwein fand regen Absatz. Die Kinder vertrieben sich die Zeit beim Spielen und und beim Fahrrad- und Bobbycarfahren. Die Erwachsenen verbrachten die Zeit bei Gesprächen und einem regen Gedan- kenaustausch. Den Organisatoren und Helfern auf diesem Weg herzlichen Dank und weiterhin Erfolg und gute Ideen für die Organisation weiterer Veranstaltungen.

Wie aus Busendorf Borkwalde wurde

(24.05.2017)

Die Ortsgruppe der Volkssolidarität hatte am 13. April im Gemeindehaus Busendorf zu einer Lesung eingeladen. Als Gast stellte die Chronistin Eva Matis ihr Buch „... und es kamen Siedlertypen“ vor. Dazu hatte sie auch einige Exemplare mitgebracht, las Textstellen vor und zeigte Bilder. Das Buch enthält viele Fotografien zur Entstehungs-Geschichte des Ortes Borkwalde. Viele der erarbeiteten Texte entstanden durch Gespräche mit den Nachkommen der ersten Siedler und durch intensive Forschungen in den Archiven. Zusammengefaßt kann man sagen „ein Stück Busendorf, etwas Kanin und fertig war Borkwalde“.

 

Die Häuser der ersten Siedler entstanden auf den Gemarkungen der Gemeinden Busendorf und Kanin. Der in der Gemeinde Kloster Lehnin gefundene Bauplan von 1912 gilt nunmehr als Ersterwähnung. Weitere interessante Details kann man im Buch nachlesen. Für die Anwesenden war es ein sehr interessanter Nachmittag und wir möchten uns auf diesem Weg bei Frau Matis bedanken.

 

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Busendorf im Februar 2017

(16.03.2017)

Am 3. Februar waren die „Geburtstagskinder“ des 2. Halbjahres 2016 zur gemeinsamen Geburtstagstafel ins Gemeindehaus nach Busendorf eingeladen. Viele Jubilare folgten der Einladung um ab 15.00 Uhr gemeinsam auf den vergangenen Geburtstag anzustoßen und gemeinsam Kaffee zu trinken. Die Kaffeetafel war reich gedeckt und alle ließen es sich schmecken. Anschließend wurden Neuigkeiten ausgetauscht und die nächsten Höhepunkte z.B. die Frauentagsfeier geplant und zum Vortrag über die Geschichte der Beelitzer Heilstätten am 22. März 2017, eingeladen. Mit besinnlicher Musik endete die Geburtstagsfeier.

 

Am 24.02.2017 hatte der Vorstand der OG eine Glühweinwanderung organisiert. Bei schönem Wetter trafen sich die Wanderfreunde um 14.00 Uhr in Kanin um dann gemeinsam über die Luchwiesen, vorbei an Pferdekoppeln und Spargelfeldern zum Wildgehege des Spargelhofes Buschmann-Winkelmann zu laufen. Bereits an der Hecke, vor dem Wildgehege herrschte reges Treiben. Viele Vögel sangen bereits den Frühling herbei. Im Wildgehege gibt es bereits den ersten Nachwuchs bei den Wildschweinen zu sehen und die Damhirsche und das Muffelwild lagen in der Sonne und ließen sich von den Besuchern bewundern. Vor dem Wildgehege, am Glühweinstand von Enzo gab es für alle heiße Getränke, Waffeln, Pizza und Würstchen. Bei netter Unterhaltung verging die Zeit sehr schnell und nach ca. 2 Stunden konnten alle gestärkt den Rückweg antreten.

 

Es ist eine schöne Tradition in Busendorf den Rosenmontag mit Jung und Alt zu feiern. Am 27.02.2017 war es nun wieder soweit: Mit Hut, Kostüm oder Perücke konnte man die Faschingsfreunde gegen 15.30 Uhr zum Gemeindehaus gehen sehen. Nach der Begrüßung gab es zur Stärkung Pfannkuchen. Anschließend wurde auf den Rosenmontag angestoßen. Beim Märchenraten versuchten alle ihr Glück und es gab viele Lacher bei der Auflösung der Fragen- z.B. „Norddeutsche Beatgruppe verschafft sich Ferienplatz in waldreicher Gegend“. Mit flotter Musik vom Plattenspieler war für Stimmung gesorgt und es wurde fleißig mit geschunkelt. Beim Witze erzählen verging die Zeit sehr schnell und alle hatten viel Spaß. Dabei wurden noch einige lustige Beiträge vorgelesen, sodass die Zeit sehr schnell verging. Für Essen und Getränke war reichlich gesorgt, alles in allem eine gelungene Feier.

 

Den Organisatoren, dem Vorstand der Volkssolidarität und dem Ortsbeirat für die Vorbereitungen der Veranstaltungen vielen Dank.

 

Mitgliedsgruppe Volkssolidarität- R. Rünzi / Ortsbeirat- C. Niederland

 

Hoch zu Ross durchs Spargelland

(17.06.2015)

Für die Einen ist Beelitz Spargelstadt, für die anderen ist sie die Stadt der Pferde - immerhin gibt es hier mindestens so viele Reiter– wie Spargelhöfe. Marion Jende aus Klaistow will beides miteinander verbinden: Zum Abschluss der diesjährigen Saison, am 27. Juni, organisiert sie einen Ritt mit über 150 Pferdefreunden durch die dann allmählich auswachsenden Spargelfelder rund um Klaistow, Kanin und Busendorf.

 

„Wir möchten mit dieser Aktion Werbung für unsere schöne Region und für den tollen Sport mit Pferden machen“, sagt Frau Jende, die mit Pferden aufgewachsen ist und seit zehn Jahren eine Reitschule mit Pferdezucht im Klaistower Ortskern betreibt. Hier vermarktet sie seit dem vergangenen Jahr mit  dem „Brandenburger Pferdemüsli“ auch eine neue Geschäftsidee. Das Reiten und die Pferde seien ihre große Leidenschaft - ebenso wie die kiefernreiche Zauche-Landschaft rund um die drei sächsischen Dörfer. „Es ist unwahrscheinlich beruhigend, wenn man die Wege entlang reitet und nur das Schnauben des Pferdes hört“, sagt sie. Dieses Gefühl will Marion Jende auch anderen Pferdefreunden aus Brandenburg und Berlin vermitteln.

 

Voraussetzung für die Teilnahme am Spargellandritt ist zumindest ein wenig Reiterfahrung bei Mensch und Tier - letzteres sollte mindestens vier Jahre alt sein, immerhin wird sich in Formation fortbewegt. Ansonsten gibt es aber keine Einschränkungen. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Spargel– und Erlebnishof Klaistow. Anmeldungen werden vor Ort ab acht Uhr entgegen genommen oder vorab an spargellandreiter@t-online.de. Um 10.30 Uhr wird es einen Reitergottesdienst geben, bei dem Mensch und Tier gesegnet werden, dann geht es entlang der Spargelfelder durch Kanin und Busendorf. In Emstal wird es gegen 13 Uhr eine Vesper geben, dann geht es zurück nach Klaistow, wo ab 15 Uhr beim großen Spargel-Buffet geschlemmt werden kann. Für Begleitpersonen fahren Kutschen mit, unterwegs wird an Aussichtspunkten gehalten. Am Ende wird außerdem das „schönste Pferd des Rittes“ gekürt. Die Strecke ist rund 25 Kilometer lang, die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro, die Versorgung ist darin enthalten. Für Unterbringung, Anreise und Haftpflicht ist indes jeder selbst verantwortlich.

 

Marion Jende will mit dem Spargellandritt eine kleine Tradition schaffen, einen festen Termin zum Saisonabschluss wie dem Spargelanstich am Anfang.

 

[Plakat zum Spargellandritt]

[Weitere Infos.]

Foto zu Meldung: Hoch zu Ross durchs Spargelland

Kostenfreie Homepage-Erstellung für Einrichtungen aus Busendorf-Kanin-Klaistow

(13.02.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Busendorf-Kanin-Klaistow vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinden in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Busendorfer, Kaniner und Klaistower Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus den Gemeinden Busendorf-Kanin-Klaistow kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V.

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

Foto zu Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für Einrichtungen aus  Busendorf-Kanin-Klaistow

Die Saison ist eröffnet

(15.04.2014)

Unter riesigem Medieninteresse ist heute die diesjährige Spargelsaison offiziell eröffnet worden. Im Beelitzer Ortsteil Busendorf, auf dem Hof „Hugo Simianer & Söhne“, haben Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger, Landrat Wolfgang Blasig (beide SPD), Bürgermeister Bernhard Knuth sowie weitere Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik zu Messer und Kelle gegriffen - und zusammen mit Spargelkönigin Stephanie Bathe das weiße Gold aus dem Boden geholt. Die 24-Jährige, die als Zeitsoldatin bei der Bundeswehr in Beelitz dient, präsentierte sich mit Kleid und Diadem erstmals in vollem Ornat der Öffentlichkeit. Ausdauernd gab sie in- und ausländischen Medien Interviews und beantwortete fundiert Fragen zum Spargel und zur Stadt Beelitz. Für einen stimmungsvollen Rahmen sorgte die bekannte Entertainerin Dagmar Frederic, die auf der Bühne sang, sowie die Beelitzer Spargelfrauen mit ihren Tänzen.

 

Nach diesem Startschuss wird Beelitz in den kommenden Wochen und Monaten wieder Ausflugsziel Nummer eins für viele Berliner und Brandenburger. Denn auf den 15 Höfen rund um die Stadt wird der Spargel nicht nur gestochen und in den Hofläden verkauft – und er wird größtenteils auch feldfrisch in den Hofrestaurants serviert. So wie auf dem Spargelhof Simianer: Der Familienbetrieb baut auf mittlerweile 95 Hektar weißen und grünen Spargel an. Im Spargelstübchen, welches jetzt wieder täglich geöffnet hat, gibt es neben dem klassischen Schnitzel mit Spargel auch Spezialitäten wie Kräuterpfannküchle. Betriebsinhaber Gerald Simianer stammt aus dem badischen Hambrücken und hat Anfang der 1990er Jahre zusammen mit den anderen Spargelbauern die Beelitzer Tradition wiederbelebt.

 

Mittlerweile liegt die Beelitzer Spargelanbaufläche bei insgesamt 1500 Hektar. „Es ist sensationell, welche Leistungen unsere Landwirte und die Saisonarbeitskräfte jedes Jahr vollbringen“, würdigte Bürgermeister Bernhard Knuth. Die Stadt trägt ihren Teil zum Erfolg des Edelgemüses bei - nicht nur durch Messeauftritte, Marketingaktionen und das Spargelfest Anfang Juni – in diesem Jahr werden Stars wie Anna Maria Zimmermann und Chris Roberts auftreten – sondern auch durch den Ausbau der touristischen Infrastruktur. „In diesem Jahr werden wir die Beelitzer Spargelstraße vorbereiten“, kündigte der Bürgermeister an. Mit einer einheitlichen Beschilderung sollen die Höfe von Lehnin bis Blankensee sowie Sehenswürdigkeiten in den Beelitzer Ortsteilen touristisch erschlossen werden. „Damit werden wir die ganze Region miteinander verbinden“, so Knuth weiter. Ein weiteres gemeinsames Projekt von Stadt und Spargelverein ist das neue Diadem, welches künftig die Spargelköniginnen zieren soll und erstmals von Stephanie Bathe getragen wird. Entworfen und gefertigt hat es der in Salzbrunn lebende Künstler José Nuevo. Die „Spargelkrone“ besteht aus aufeinander zulaufenden Spargelstangen, versetzt mit Edelsteinen.

 

Obwohl der offizielle Saisonstart erst heute anstand, wird der Spargel dank des milden Winters und des guten Wetters in den vergangenen Wochen bereits seit Ende März gestochen. Landwirtschaftsminister Vogelsänger bekannte, dass er bereits am vergangenen Wochenende „illegal“ Spargel gegessen habe. Er bezeichnete das Edelgemüse als „die beste Werbung, die wir haben“. „Er sorgt dafür, dass wir im Lande ein starkes Selbstbewusstsein haben und uns ein gutes Stück regionaler Identität bewahren.“ Landrat Wolfgang Blasig (SPD) würdigte dabei den Fleiß der Landwirte und der Saisonarbeitskräfte. „Auch wenn es viele in Anbetracht unserer Technologieunternehmen nicht erwarten würden: Die Landwirtschaft ist das Rückgrat unseres Landkreises.“

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Beim Dorffest flogen die Funken

(25.09.2013)

Am 31. August dieses Jahres war es wieder soweit, das alljährliche Dorffest der Gemeindeteile Busendorf, Kanin und Klaistow, der ehemaligen drei sächsischen Dörfer, konnte steigen. Der Zuspruch zu diesem Gemeinschaftserlebnis für jung und alt war in diesem Jahr besonders groß, was sich an der großen Besucherzahl ablesen ließ. Organisiert und gestaltet wurde das Fest in Verantwortung des Ortsbeirates Busendorf unter Mitwirkung vieler Einwohner, von Mitgliedern des Sportvereins und der Mitgliedergruppe der Volkssolidarität im Ort. Sicht- und erlebbar war das Engagement vieler Jugendlichen an diesem Tag.

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Gutendorf nach Busendorf

(07.07.2012)

China, Chile, Fiashi, Schalke 04 - auf dem ganzen Globus ist Rudi Gutendorf (64) zu Hause. Der Weltrekord-Trainer (50 Stationen) unterschrieb jetzt den verrücktesten Vertrag seiner Karriere - in der DFF-Show "Wennschon, denn schon".

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Nun kann der Spitzenreiter kommen!

(07.07.2012)

Hans-Joachim Wolfram beliebter Moderator, der Fernsehsendungen "Außenseiter - Spitzenreiter" und  "Wennschon, dennschon", hatte ganze die Sache eingefädelt.  Als vor einem Jahr sein Team in der brandenburgischen Landeshauptstadt ein Sendung aufnahm, kam die Idee, eine Fußballmannschaft vorzustellen, die sich nicht in Erfolgen sonnen kann. Im Gegenteil, Wolfram suchte ein Tram, das möglichst erfolglos dem runden Leder hinterherjagt. Und da fiel die Wahl auf den SV Busendorf. Die Busendorfer waren gerade aus der 1. Kreisklasse abgestiegen, hatten dort in der letzten Saison recht glücklos gespielt und waren nun drauf und dran, auch in der 2. Kreisklasse die Rote Laterne zu übernehmen - Vorletzter waren sie, und die Talfahrt schien nicht mehr aufzuhalten.

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Kurioses aus Kanin

(07.07.2012)

Kaum 200 Einwohner zählt der kleine Ort, der keine Schlagzeilen macht, aber eine interessante Geschichte hat. Kanin, etwa 20 Kilometer von Potsdam entfernt, gehörte bis 1815 zu Sachsen. Ebenso die beiden Nachbarorte Busendorf und Klaistow. Diese drei Dörfer am Südrand des Luchs waren umgeben von brandenburgisch-preußischem Gebiet. Nur ein schmaler Landstreifen verband sie mit der nächstegelegenen sächsischen Stadt.

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Ein sächsisches Busendorf in fremden Landen

(07.07.2012)

Etwa 20 Kilometer südwestlich von Potsdam stößt man auf ein historisches Kuriosum: drei kleine Dörfer, die bis 1815 - umgeben von brandenburgisch-preußischem Gebiet - zu Sachsen gehörten. Nur ein schmaler Landstreifen verband sie mit der nächstgelegenen sächsischen Stadt am Flämingrad.

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Die ehemaligen sächsischen Dörfer

(07.07.2012)

Nördlich der Waldgemeinde Borkwalde ligen inmitten der Sanderflächen der Zauche die drei Dörfer Klaistow, Kanin und Busendorf. Sie sind nicht groß und in Ihnen leben heute rund 400 Einwohner. Sächsische Dörfer nennt sie noch heute der Volksmund, weil Sie über 600 Jahre lang zum Kurfürstentum Sachsen gehörten. Sie waren der nördlichste Winkel des Kurfürstentums und wurden erst 1815 dem preußischen Königreich zugeordnet. Durch die Lage der drei Dörfer kam es zu Spannungen zwischen Preußen und Sachsen. Davon zeugen heute noch Waldflächen mit der Bezeichnung "Häderland".

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Eine feste Burg, ein guter Tag

(02.09.2002)

Trutzig und stolz steht es da, das Kirchlein von Kanin. Als Weihkirche soll es einst erbaut worden sein, mit mächtigen Mauern aus Feldsteinen und Fensternischen, schmal wie Schießscharten. Eine feste Burg der friedfertigen Sachsen gegen das streitlustige Kurbrandenburg. Denn die sächsischen Dörfer Kanin, Klaistow und Busendorf wölbten sich eins in der Zauchelandschaft wie eine Exklave hinein in die Kurmark und boten somit viel Stoff für abenteuerliche Legenden und Anekdoten.

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Veranstaltungen

07.07.2017 bis 09.07.2017
15:00 Uhr
Busendorf Open Air - Dorffest
Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein spektakuläres Dorffest in TC. DJ Willow wird an beiden ... [mehr]